Die Krise und ihr Potential

Luftbild der Golden Gate Bridge im dichten Nebel

Viele von uns erleben sie irgendwann – die Krise. Sie trifft uns meist unvermittelt und gefühlt immer zum falschen Zeitpunkt.

Oft kündigt sie sich jedoch schon lange vorher an: durch ein leises Gefühl, dass etwas nicht (mehr) stimmt. Es ist zuerst mehr eine Ahnung. Dann taucht immer wieder der Gedanke auf, dass sich etwas verändern sollte. Doch warum? Eigentlich ist doch alles wie immer.

Was uns die Krise lehren lann

Solange das Leben funktioniert, folgen wir unseren Routinen und den Lösungen, die uns bisher getragen haben. Eine Krise unterbricht diese Gewohnheiten. Sie stellt Vertrautes infrage und fordert uns heraus, neu zu denken, zu fühlen und zu entscheiden. Genau darin liegt ihr enormes Wachstumspotential.

Krisen sind nicht wertvoll, weil sie Leid verursachen. Sie sind wertvoll, weil sie uns die Möglichkeit eröffnen, uns selbst und unser Leben auf einer tieferen Ebene zu verstehen. Sie laden uns ein, innezuhalten und zu prüfen, was wirklich zu uns passt – und was wir loslassen dürfen.

Wenn eine Krise zur Sternstunde wird

Der Neurobiologe Gerald Hüther, mein geschätzter Lehrer, beschreibt diesen Wandel auf berührende Weise. Für ihn kann eine Krise zur Sternstunde werden, wenn sie uns nicht nur dazu bringt, anders weiterzumachen, sondern uns den Mut schenkt, ein anderen Mensch zu werden – verbundener mit uns selbst, mit anderen Menschen und mit unseren eigenen Möglichkeiten.

Wie kann das Gelingen?

Eine Krise allein verändert uns nicht. Entscheidend ist, wie wir ihr begegnen. Ein Coaching kann dich auf dem Weg durch die Krise begleiten. Es schafft einen geschützten Raum, in dem es möglich wird, neue Perspektiven zuzulassen, deine Ressourcen (wieder) zu entdecken und alte Muster loszulassen.
So kann aus einem schmerzhaften Einschnitt ein kraftvoller Neubeginn entstehen, aus dem du als Gestalter deines Lebens herausgehst.

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Eine Ode an die Langsamkeit